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Griechen-Chaos drückt Börsen ins Minus

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Griechen-Chaos drückt Börsen ins Minus

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Die griechische Hängepartie hat die europäischen Börsen zum Wochenausklang deutlich ins Minus gedrückt. Frankfurt sackte um mehr als ein Prozent ab, Zürich um 0,7 Prozent.

Anleger mussten sich angesichts der anhaltenden Unsicherheit weiter in Geduld üben, was zunehmend schwer fällt. Dabei ist der Ruf Griechenlands ohnehin ramponiert.

Es gebe nach wie vor Zweifel auf dem Markt, ob Athen seine Versprechen halte, meint Oliver Roth von Close Brothers Seydler Bank in Frankfurt. Diese Zweifel erzeugten Unsicherheit im Handel, und das führe zu Verkaufsdruck.

Am meisten hatten Bankenaktien unter dem Griechenland-Drama zu leiden. Commerzbank etwa verloren vier Prozent, Deutsche Bank zweieinhalb Prozent. Auch der Euro gab nach, und zwar auf 1,3240 Dollar. Rohöl notierte in London bei 117 Dollar pro Barrel, in New York bei 98,50 Dollar.