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Tripoli: Zuflucht für syrische Bombenopfer

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Tripoli: Zuflucht für syrische Bombenopfer

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Die Hafenstadt Tripoli im Libanon, nicht zu verwechseln mit Tripolis in Libyen, ist zum Refugium für viele Syrer geworden: Sie liegt nicht allzu weit von der syrischen Grenze und der Protesthochburg Homs entfernt.

Die Opfer der Bomben und Heckenschützen, die hier behandelt werden, sind heimlich über die Grenze gebracht worden. Viele von ihnen wollen unerkannt bleiben.

“Auf die Krankenwagen wird geschossen, und auf Ärzte auch, sobald sie einen weißen Kittel tragen”, klagt ein Mann.

In ihrer Heimat wagen sich viele nicht in die Krankenhäuser, aus Angst, dort festgenommen zu werden. Sie erzählen von Leichen, die die Straßen säumten, und von knappen Blutkonserven und Betäubungsmitteln.

Ein verletzter Aktivist ruft die internationale Gemeinschaft auf, eine geschützte Pufferzone oder eine Flugverbotszone einzurichten.

SIE finden hier Hilfe. Viele andere schafften es nicht mehr so weit. Oder starben, als sie versuchten, Verletzte aus der Schusslinie zu ziehen, durch eine Kugel im Kopf.