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Drohgebärden zum Jahrestag der iranischen Revolution

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Drohgebärden zum Jahrestag der iranischen Revolution

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Im Iran wird der 33. Jahrestag der islamischen Revolution begangen. Dazu versammelten sich in allen großen Städten tausende Anhänger von Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Bei einer Ansprache in Teheran erklärte er, er werde in den kommenden Tagen sehr wichtige atomare Errungenschaften verkünden.

Unterdessen gerät Ahmadinedschad innenpolitisch unter Druck. Er soll vor dem Parlament wegen einer Reihe von Vorwürfen Rede und Antwort stehen. Es ist der erste Mal seit der Revolution, dass ein Präsident vom Parlament vorgeladen wird.

Ihm wird insbesondere eine verfehlte Wirtschaftspolitik vorgeworfen. Aber er soll sich auch zu außen- und innenpolitischen Fragen äußern. Für sein Erscheinen sei im Zeit bis zum 8. März gegeben worden, hieß es.

Konservative Abgeordnete werfen ihm vor, staatliche Mittel für den Wahlkampf einzusetzen.