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Ministerrücktritte wegen Sparpaket

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Ministerrücktritte wegen Sparpaket

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Der griechische Ministerrat hat am Freitagabend erwartungsgemäß das Sparpaket gebilligt. Am Sonntag wird das Parlament über das Sparprogramm abstimmen. Die Zustimmung ist eine der Voraussetzungen für das zweite Hilfspaket von EU und Internationalen Währungsfonds.

Mehrere Minister legten aus Protest ihr Amt nieder. Die ultranationalistische LAOS-Partei schied aus der Regierung aus. Die Sparmaßnahmen sehen kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor sowie die Entlassung von 150.000 Staatsbediensteten vor.

Vor dem Parlament formierte sich jedoch breiter Protest. Zum Auftakt eines 48-stündigen Streiks gegen das Sparpaket kam es zu Ausschreitungen. Beobachter verweisen allerdings darauf, dass die Proteste im Vergleich zum vergangenen Jahr vergleichsweise klein waren.

Griechenland muss am 20. März Anleihen in Höhe von 15 Milliarden Euro zurückzahlen. Erhält es bis dahin kein Geld von EU und IWF ist es pleite.