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Schlimme humanitäre Lage in Homs

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Schlimme humanitäre Lage in Homs

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Bilder aus dem Internet – den Angaben dort zufolge stammen sie aus Homs. Die Hochburg des syrischen

Widerstands ist seit einer Woche Ziel von Angriffen der Armee. In Lazaretten in Wohnhäusern werden Verwundete notdürftig versorgt.

Man habe die Namen von rund 250 Menschen, die in Homs getötet worden seien, sagt James Lynch, ein Vertreter von Amnesty International in London. Darunter seien siebzehn Kinder.

Hunderte mehr seien verwundet worden, sagt Lynch weiter. Mit ihrer Versorgung gebe es große Probleme. Nur sehr schwer könne man medizinische Ausrüstung und Personal in die Stadt bringen. Lazarette seien sogar von Granaten getroffen worden. In Homs herrsche eine schwere humanitäre Krise.

Fest steht, dass zumindest ein Arzt in Homs der Nachrichtenagentur AFP berichtet hat, ein solches Lazarett sei getroffen worden. Etliche Ärzte und Helfer wurden demnach dabei verletzt, einige lebensgefährlich.