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Ausschreitungen und Gewalt in Athen

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Ausschreitungen und Gewalt in Athen

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Aus Protest gegen den radikalen Sparkurs der griechischen Regierung haben Randalierer im Zentrum von Athen schwere Verwüstungen angerichtet.

Vermummte lieferten sich bis weit in die Nacht Straßenschlachten mit der Polizei. Mindestens 80 Menschen, darunter 30 Polizisten wurden verletzt.

Mehrere Cafés, Geschäfte und Banken wurden geplündert und in Brand gesteckt.

Zehntausende Demonstranten hatten tagsüber friedlich gegen die geplanten Sparmaßnahmen protestiert. Am Abend versuchten dann etwa 200 mit Knüppeln bewaffnete Vermummte, Absperrungen vor dem Parlament zu durchbrechen. Sie warfen Steine und Feuerwerkskörper auf die Polizei.

Die geplanten Einschnitte der Regierung sehen unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor sowie Entlassungen von 150 000 Staatsbediensteten bis 2015 vor.

Die Gewerkschaften hatten wiederholt mit Streiks auf die Pläne reagiert.