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Moody's dämpft europäische Hoffnungen

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Moody's dämpft europäische Hoffnungen

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Erwartungsgemäß sind die europäischen Finanzmärkte am Dienstag mit Verlusten gestartet.

Grund dafür ist die Herabstufung der Kreditwürdigkeit einiger Eurostaaten.

Der Optimismus nach der Zustimmung Griechenlands zum umstrittenen Sparpaket ist also schnell verflogen.

Die Rating-Agentur Moody’s hatte am Montag die Kreditwürdigkeit von Italien, Spanien und Portugal herabgestuft.

Frankreich, Österreich und auch das Nicht-Euroland Großbritannien behalten zwar ihr Spitzen-Rating, doch der wirtschaftliche Ausblick dieser Staaten ist nun negativ.

Als Grund für die Abstufungen führte Moody’s die Schuldenkrise an. Es sei unklar, ob und wie die Probleme gelöst werden könnten.

Die wirtschaftlichen Aussichten verschlechterten sich vor diesem Hintergrund, hieß es. Das wiederum belaste die Finanzmärkte und könnte in der Zukunft für weitere Schocks sorgen.

Eine herabgestufte Kreditwürdigkeit bedeutet in der Regel, dass Staaten höhere Zinsen für Kredite zahlen müssen oder Probleme bekommen, überhaupt an frisches Geld zu gelangen.

Auch der Nicht-Eurostaat Großbritannien droht nun in Mitleidenschaft gezogen zu werden, warnte die Ratingagentur Moody’s. Die schlechten wirtschaftlichen Aussichten im Königreich könnten den geplanten Schuldenabbau infrage stellen.