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Airbus untersucht Risse am Riesenflieger A380

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Airbus untersucht Risse am Riesenflieger A380

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Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine interne Untersuchung eingeleitet um herauszufinden, wo die feinen Risse in Flügelteilen des Riesenfliegers A380 herkommen, die derzeit für Ärger sorgen. Das sagte Airbus-Chef Tom Enders auf der Luftfahrtmesse in Singapur.
 
Die Risse kosteten Airbus eine Menge Geld, aber man werde das jetzt in Ordnung bringen, sagte er – und weiter: “Ohne in Details zu gehen: Das Flugzeug ist absolut sicher. Aber wir lernen natürlich daraus. Wir haben beispielsweise aus dem A380-Programm unsere Lektionen für den neuen A350 gelernt.”
 
Wegen der Risse mussten die bislang sieben A380-Kunden auf Anweisung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit ihre zusammen 69 Flieger für einige Tage aus dem Verkehr ziehen und prüfen.
 
Ansonsten blickt Airbus positiv nach vorn. In den kommenden 20 Jahren werde das Unternehmen fast 30 000 neue Flieger bauen, so Enders. Wachstumsmarkt Nummer eins sein die Asien-Pazifik-Region, sie allein stelle 34 Prozent der Nachfrage.