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Bahrain: Polizei schlägt Proteste nieder

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Bahrain: Polizei schlägt Proteste nieder

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Ein Jahr nach Beginn der Unruhen hat das arabische Königreich Bahrain die Sicherheit in den Straßen der Hauptstadt Manama verstärkt, um ein Aufflammen der Proteste zu verhindern.

Inspiriert vom arabischen Frühling fordert die schiitische Mehrheit des Landes erneut demokratische Reformen.

Die Polizei setzte nach Angaben von Augenzeugen Gummigeschosse und Tränengas gegen die Demonstranten ein.

Laut der Opposition wurden bei den Straßenschlachten mehrere Menschen verletzt und mindestens 30 Aktivisten festgenommen.

In den vergangenen Tagen haben die Demonstranten immer wieder versucht den symbolträchtigen Lulu-Platz im Zentrum von Manama zu erreichen.

Bahrain wird seit Jahrzehnten von einer sunnitischen Dynastie beherrscht. König Hamad leitete eine Reihe von Reformen ein, diese gehen der Opposition jedoch nicht weit genug. Die Schiiten klagen über vielfältige Benachteiligungen im Alltag.