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Gelähmte UN, sterbendes Homs

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Gelähmte UN, sterbendes Homs

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Während sich der Weltsicherheitsrat nicht auf eine Syrien-Resolution einigen kann, geht das Blutvergießen in Syrien unvermindert weiter.

In der Protesthochburg Homs, die seit Tagen unter Dauerbeschuss der Regierungstruppen liegt, sitzen nach Angaben von Oppositionellen mehr
als 100.000 Menschen fest. Mehrere Viertel seien umstellt, eine Flucht der Bewohner unmöglich.

Bei den Attacken am Dienstag sind landesweit 30 Menschen getötet worden, 24 allein im Wohnviertel Baba Amre in Homs,- so die Opposition.

Angesichts der fortdauernden Gewalt bemühen sich einige Staaten nach wie vor um eine Resolution der UN. Da sich der Weltsicherheitsrat jedoch nicht einigen kann und auch ein UN-Blauhelmeinsatz unmöglich scheint, soll nun die Vollversammlung die Gewalt verurteilen.

Das aber hätte dann nur noch rein symbolischen Charakter.