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Verärgerung in Griechenland

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Verärgerung in Griechenland

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Die Aussichten an der Börse in Athen bleiben zwar düster, doch immerhin gibt es verstärkt Anzeichen, dass die Sparbeschlüsse von einer breiten, parteiübergreifenden Mehrheit nun wirklich umgesetzt werden können.
Die EU-Kommission dringt weiter auf rasche Entscheidungen und fordert die komplette Erfüllung aller gestellten Bedingungen.

Diese ständigen Forderungen, aber auch das Verhalten einiger EU-Mitglieder, haben jedoch für großen Unmut in Griechenland geführt.
So machte Finanzminister Evangelos Venizelos keinen Hehl aus seiner Verärgerung.
“Da sind ganz klar Kräfte am Werk, die mit dem Feuer spielen. Offensichtlich glauben einige nicht an die Umsetzung der Beschlüsse vom 26. Oktober,
ohne dabei die schon umgesetzten Reformen zu berücksichtigen. Offenbar wollen einige Griechenland aus der Eurozone ausschliessen.”

Am Mittwoch Nachmittag wollen die
EU-Finanzminister über das zweite Hilfspaket
über rund 130 Milliarden Euro beraten.
Mit einem guten Beispiel ist Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulisa vorangegangen. Er verzichtet komplett auf sein Jahresgehalt.