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Wenn Bilder schreien könnten: Die Fotografin Liu Xia

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Wenn Bilder schreien könnten: Die Fotografin Liu Xia

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Puppen mit verzerrten Gesichtern ziehen sich wie ein roter Faden durch die aktuelle Fotoausstellung “Die stille Stärke der Liu Xia” an der Columbia Universität in New York.

Sie stehen symbolisch für das Leid und die Unterdrückung des chinesischen Volkes. Die Fotokünstlerin Liu Xia weiß, wovon sie spricht: Seit sie ihren Mann, den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo im Gefängnis besucht hat, steht sie
unter Hausarrest.

Der Kurator der Ausstellung, Guy Sorman, entdeckte die Fotos zufällig bei einem Besuch des Ehepaars in Peking. Die ausgestellten Werke wurden mit Hilfe von Freunden heimlich aus dem Land gebracht.