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Viele Passanten sind so an die ausgeleuchteten Schaufenster in den Fußgängerzonen gewöhnt, dass sie sie gar nicht mehr bemerken. Doch das könnte sich in naher Zukunft ändern. Denn die Wissenschaftler am Fraunhofer Institut in Berlin haben ein interaktives Schaufenster entwickelt.

Ein Blick, und schon erscheinen alle Waren, die der Laden anbietet, vor dem Betrachter auf dem Fenster. Mit einfachen Bewegungen kann man das Angebot durchsuchen, lassen sich etwa Kleider anklicken und heranzoomen. Es gi bt Infos zum Hersteller, und schlielich lassen sich die gewünschten Teile so auch direkt vom Gehweg aus kaufen.

Paul Chojecki vom Fraunhofer Institut in Berlin: “Wir haben den Computer mit Augen ausgerüstet, damit er sieht, wo unsere Hände und unser Körper sind. Unsere Software ermittelt die Position meiner Hand und meines Körpers. Auf diese Weise kann ich den Mauszeiger kontrollieren, ihn bewegen und einen Knopf drücken. Ich kann auch Seiten umblättern oder Objekte aus dem Katalog bewegen.”

Die Technologie dahinter besteht aus vier Spezialkameras, die die Position und Bewegungen der Hände, Augen und Gesichtsmuskeln des Kunden aufnehmen. Eine besondere Software übersetzt diese Daten dann in Anweisungen für das interaktive Schaufenster.

Paul Chojecki: “Sie haben einen Laden, der rund um die Uhr funktioniert und sie können die digitale und die reale Welt kombinieren. Wir können alle Produkte, die sie anbieten, auf ihre Internetseite hochladen, und dort haben dann die Kunden auf die Produkte Zugriff, selbst nach den Öffnungszeiten.”

Noch ist das Zukunftsmusik, aber die Technologie eröffnet ganz neue Möglichleiten für Einzelhändler, die so zum Beispiel ihr gesamtes Sortiment und nicht mehr nurt Einzelteile im Schaufenster feilbieten können.

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