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Kältetote in Algerien

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Kältetote in Algerien

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Während in Europa die Kälte nachlässt, hat Algerien weiter mit Schnee und Frost zu kämpfen. Mehrere Dörfer sind eingeschneit, viele haben weder Strom noch Wasser.

Örtlichen Medien zufolge beten die Imame für einen Stopp des Schneefalls. Bislang sind mindestens 40 Menschen bei Verkehrsunfällen auf den verschneiten Straßen oder infolge von Kohlenmonoxidvergiftungen gestorben.

Viele fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Meheni Mohamed klagt, dass sie mittlerweile kein Gas und keinen Grieß mehr haben. “Wir verrecken hier und niemand schert sich um uns. Es ist als ob wir keine Behörden und kein Rathaus hätten,” so Meheni.

Jüngsten Informationen zufolge sind die ersten Hilfslieferungen von Nahrungsmitteln und Gas angelaufen.

Nach Angaben der Polizei sind immer noch 12 Bezirke von der Außenwelt abgeschnitten. Die Meteorologen haben für die kommenden Tage starken Schneefall angekündigt.