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Auch am zweiten Streiktag bremsten etwa 200 streikende Flugfeld-Beschäftige den Betrieb am Flughafen Frankfurt erheblich. Von rund 1.300 geplanten Starts und Landungen ließen die Fluglinien etwa ein Fünftel ausfallen.

Trotz des Ausstandes zwischen 8.00 und 22.00 Uhr wolle man mindestens 50 Prozent des Flugbetriebs sicherstellen können, so der Flughafenbetreiber Fraport.

Fluggast Sinidu Deneke:

“Naja klar, kann man das nachvollziehen, dass die Leute streiken. Allerdings bin ich letztesmal vom Vulkan in Island aufgehalten worden, diesmal ist es der Streik.”

Fluggast Karl Cocher:

“Das ist eine ziemlich ungewöhnliche Erfahrung in Deutschland. Ich war hier schon oft auf Geschäftsreise, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Also ich muss sagen, es wird mehr und mehr wie in Großbritannien.”

Ohne Zugeständnisse bei Löhnen und Arbeitsbedingungen will die Gewerkschaft den Streik nächste Woche noch verschärfen. Der Flughafen Frankfurt am Main beschäftigt insgesamt mehr als 19 000 Mitarbeiter.

Ähnliche Bilder in Madrid.

Wegen eines Pilotenstreiks hat die spanische Luftfahrtgesellschaft Iberia 110 Flüge gestrichen, gut ein Drittel der für Freitag geplanten Starts und Landungen. Seit Mitte Dezember waren die Piloten an neun Tagen am Boden geblieben, drei weitere Streiktage stehen bis Ende Februar schon fest (20., 24. und 29. Februar).

Die Streiks richten sich gegen eine geplante Billigfluglinie Iberias.

Die Touristen-Verbindungen zu den Kanarischen Inseln und den Balearen sind laut Iberia nicht betroffen.

mit arabnews, EFE