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Keine Ruhe für Syrien: Experten sehen Zukunft düster

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Keine Ruhe für Syrien: Experten sehen Zukunft düster

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Trotz der nach langem Ringen verabschiedeten Syrien-Resolution der UN-Vollversammlung, in der Präsident Baschar al-Assad zum Rücktritt aufgefordert wird, nimmt die Gewalt im Land kein Ende. Seit zwei Wochen steht die Rebellenhochburg Homs unter Dauerbeschuss und die Panzer der syrischen Armee setzen ihre Angriffe fort. Vor allem Stadtviertel, in denen sich Deserteure verschanzt haben sollen, werden nach Angaben der Opposition mit schwerer Artillerie beschossen.

Laut Berichten der Rebellen wurden in den vergangenen Tagen mehr als 40 Menschen getötet, vor allem in der Oppositionshochburg Hama. Aber auch in anderen Städten wird weiterhin heftig gekämpft, so etwa in Deraa, wo der Aufstand gegen Präsident Assad vor elf Monaten begonnen hatte. Gepanzerte Verbände der Armee beschossen mehrere Stadtteile, die von den Rebellen kontrolliert werden.

Experten sehen die Zukunftsaussichten für Syrien düster: Bis zum Sturz des Regimes könnten noch Jahre vergehen, hieß es, denn Damaskus habe die militärische Übermacht. In der kommenden Woche treffen Vertreter der USA und europäischer Länder in Tunis mit Repräsentanten der Aufständischen zusammen.