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Syrien: Kämpfe nun auch in Damaskus

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Syrien: Kämpfe nun auch in Damaskus

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Die Unruhen in Syrien weiten sich nun auch auf die Hauptstadt Damaskus aus. Bei der Beisetzung von dreien am Vortag getöteten Regimegegnern kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Regierungstruppen. Aktivisten berichteten, die Polizei habe in die Menge geschossen und Gas eingesetzt, durch das mehrere Menschen Verätzungen erlitten. Mindestens ein Regierungsgegner wurde getötet.

Die USA beobachten offenbar das Geschehen. Laut Medienberichten wurden unbemannte US-Flugzeuge über Syrien gesichtet – dabei soll es sich jedoch nicht um Vorbereitungen für einen Militärschlag handeln.

Unterdessen stärkt China dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad weiterhin den Rücken. Der chinesische Vizeaußenminister Zhai Jun traf im Zuge seines Syrien-Besuchs mit Assad zusammen. Dabei forderte er zwar ein Ende der Gewalt von Regierung und Opposition, erklärte aber auch, dass Peking Assads Pläne für ein Referendum über die Verfassung unterstütze und hoffe, dass auch die anschließende Parlamentswahl stattfinden könne. Assad hatte das Referendum für den 26. Februar in Aussicht gestellt. Sowohl die syrische Opposition als auch der Westen bezeichneten die Ankündigung jedoch als unglaubwürdig.