Eilmeldung

Eilmeldung

Damaskus: Die "gewaltfreie Normalität" ist hin

Sie lesen gerade:

Damaskus: Die "gewaltfreie Normalität" ist hin

Schriftgrösse Aa Aa

Die Gewalt in Syrien rückt den Machthabern immer näher. Bis zu 20 000 Menschen kamen, um die ersten Demonstranten zu beerdigen, die in der Hauptstadt Damaskus ums Leben gekommen waren. Dabei starb nach Angaben von Aktivisten ein Mensch, in ganz Syrien wurden bis zu 20 Tote gezählt.

Gleichzeitig wächst der diplomatische Druck auf die Regierung Assad: Das chinesische Veto im UN-Sicherheitsrat gegen eine Syrien-Resolution soll offenbar nicht als Freibrief für ein “weiter so” gewertet werden. Chinas Vizeaußenminister Zhai Jun nach Treffen mit Präsident Baschar al-Assad und der Opposition:

“China fordert alle Parteien in Syrien auf, die Gewalt zu stoppen, gemeinsam umfassende politische Reformen zu diskutieren und ihre Umsetzung.”

Ägypten rief seinen Botschafter aus Damaskus zurück, über dem Land werden US-Drohnen gesichtet und die Armee könne noch sechs Monate durchhalten, schätzen einige Experten.

Rund 25 000 Syrer haben es nach knapp einem Jahr Gewalt schon jetzt nicht mehr ausgehalten – Sie warten in Nachbarländern wie dem Libanon auf den Frieden.

mit dpa, Reuters, AFP, AP