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Griechenland: Frisches Geld gegen Sperrkonto

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Griechenland: Frisches Geld gegen Sperrkonto

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Nach monatelangen Verhandlungen wollen die Euro-Finanzminister ein zweites Hilfspaket freigeben, das mit mindestens 130 Milliarden Euro Griechenland in letzter Minute vor der Staatspleite retten soll.
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Am Sonntag waren in Athen Proteste gegen die im Gegenzug geforderten Einschnitte eskaliert, einige der 3000 tagsüber versammelten Demonstranten gerieten mit der Polizei aneinander.

Als Voraussetzung für neue Milliardenkredite muss Athen unter anderem neue Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro vorweisen. Zudem sollen die privaten Gläubiger freiwillig auf Forderungen in Höhe von 100 Milliarden Euro verzichten.

Ein Exempel wird auch mit schärferen Kontrollen statuiert. So soll ein Teil der Staatseinnahmen
auf ein Sperrkonto fließen. Athen kann davon nur Kredite zurückzahlen, andere Ausgaben sind ausgeschlossen. Damit gibt die Regierung faktisch einen Teil ihrer Haushaltssouveränität ab.

mit Reuters, dpa