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Iran dreht Franzosen und Briten den Ölhahn zu

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Iran dreht Franzosen und Briten den Ölhahn zu

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Der Iran lässt sein Militär üben, der Iran schickt Kriegsschiffe durch den Suez-Kanal nach Syrien –
Beobachter warnen eindringlich vor einer Eskalation des Konflikts, denn der Iran exportiert auch kein Erdöl mehr nach Frankreich und Großbritannien. Das erklärte das iranische Ölministerium auf seiner Webseite.

Im Atomstreit mit dem Iran hatte die EU ein Ölembargo beschlossen, das im Sommer in Kraft treten soll. Der Verkaufsstopp kommt dieser Sanktion zuvor.

In den vergangenen Tagen war auch ein möglicher Lieferstopp gegenüber Griechenland, Italien, den Niederlanden, Portugal und Spanien diskutiert, aber nicht bestätigt worden. Die Südeuropäer waren zuletzt die größten Abnehmer iranischen Erdöls gewesen.

Als “Demonstration iranischer Stärke” habe der Iran Kriegsschiffe durch den Suezkanal geschickt, zitieren iranische Medien den Marineadmiral
Habibollah Sajari – wieviele Schiffe schließlich im syrischen Hafen Tartus festmachten, erfuhr man nicht. In Tartus gibt es auch eine russische Militärbasis.

Schon im vergangenen Jahr waren iranische Kriegsschiffe im Mittelmeer aufgekreuzt – zum
erstenmal seit gut 30 Jahren, also seit der sogenannten islamischen Revolution im Iran.

mit Reuters, AFP