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Entscheidung über Athen-Hilfspaket

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Entscheidung über Athen-Hilfspaket

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Die Euro-Finanzminister entscheiden in Brüssel über ein neues Hilfspaket für Griechenland. Werden die dringend benötigten Kredite in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro nicht auf den Weg gebracht, steht die Regierung in Athen im März vor der Pleite.
Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos zeigte sich hinsichtlich einer Einigung zuversichtlich, allerdings sei die klare Zustimmung der Euro-Gruppe notwendig, sagte er. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble erinnerte an den noch ausstehenden Schuldenschnitt durch private Banken und Versicherungen: “Wir brauchen abschliessende Klarheit über die Privatgläubiger-Beteiligung, über ein Programm das sicherstellt, dass Griechenland bis 2020 einen Schuldenstand von etwa 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes nicht überschreitet. Da ist noch einiges an Arbeit zu leisten.” Zahlreiche Fachleute raten inzwischen, Griechenland vielmehr beim Austritt aus der Euro-Zone zu unterstützen. Selbst der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos ist in Brüssel zugegen, um seine europäischen Partner von den ernsten Absichten seiner Regierung zu überzeugen. Doch Worte allein genügen nicht: Bereits bei ihrer Ankunft in Brüssel forderten einige Euro-Finanzminister Athen zur Umsetzung der versprochenen Reformen auf.

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Selbst der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos ist in Brüssel zugegen, um seine europäischen Partner von den ernsten Absichten seiner Regierung zu überzeugen. Doch Worte allein genügen nicht: Bereits bei ihrer Ankunft forderten einige Euro-Finanzminister Athen zur Umsetzung der versprochenen Reformen auf.