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Iran rasselt mit den Säbeln

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Iran rasselt mit den Säbeln

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Der Iran hat mit großangelegten Militäroperationen zum Schutz seiner Atomanlagen begonnen.

Der Westen unterstellt eine militärische Nutzung, der Urananreicherung die es zu verhindern gelte.
Teheran bezeichnete die Aktivitäten seiner Streitkräfte deshalb als notwendig, um sich gegen einen möglichen Militärschlag gegen seine Atomanlagen zu wappnen. Außerdem kündigte das Land an, sofort seine Öllieferungen an mehrere europäische Staaten einzustellen.

Dazu in einer ersten Reaktion Alain Juppé für die französische Regierung:“Nun, der Iran ist bei seinen Provokationen schon sehr kreativ: Es war nicht der Iran, der beschlossen hat, seine Lieferungen einzustellen, WIR waren es, die beschlossen hatten unsere Bestellungen einzustellen. Da kann man wirklich nur lachen. Dazu kommt ja noch, das unsere Öleinfuhren aus dem Iran äußerst marginal sind. Ich möchte wiederholen: Es war die EU, die ein Embargo über iranische Öleinfuhren verhängt hatte.”

Die Energiesicherheit Frankreichs oder der EU sei in keiner Weise in Gefahr,- unterstrich man in Paris.

Die französischen Unternehmen hätten bereits im Vorfeld den Kauf von iranischem Öl gestoppt, kommentierte ein Sprecher des Außenministeriums. Hintergrund seien die am 23. Januar beschlossenen EU-Sanktionen gewesen. Sie sehen unter anderem vor, die Öleinfuhren aus dem Iran spätestens zum 1. Juli einzustellen, um das Land zur Aufgabe seines umstrittenen Atomprogramms zu bewegen.

Der größte französische Ölkonzern Total hatte schon Ende Januar erklärt, er kaufe kein Öl mehr aus dem Iran.