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Spanien vergibt diesjährige "Goya"-Filmpreise

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Spanien vergibt diesjährige "Goya"-Filmpreise

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Spanien hat seine Filmpreise vergeben, die Goyas. Der große Gewinner war Regisseur Enrique Urbizu mit seinem düsteren Polizei-Thriller “No habrá paz para los malvados” – “Keinen Frieden für die Bösen”.

Der Preis für den besten Film, dazu für Hauptdarsteller José Coronado, für Regie, Drehbuch,
Ton und Schnitt – am Ende des Abends hatten sich sechs Goyas angesammelt.

Beste Hauptdarstellerin wurde Elena Anaya. Sie spielt im Film “La piel que habito” – “Die Haut, in der ich wohne”. Der sonst erfolgverwöhnte Regisseur
Pedro Almodóvar konnte mit diesem Film sonst aber
dieses Jahr kaum etwas gewinnen.

Als bester europäischer Film wurde der französische Oscar-Favorit “The Artist” von Michel Hazanavicius prämiert.

Gestört wurde die Goya-Verleihung von Internet-Hackern, sowohl im Netz als auch kurz bei der eigentlichen Veranstaltung. Die Aktivisten wollten damit gegen die “Ley Sinde” protestieren – das Gesetz, mit dem Spanien Urheberrechte stärker schützen und Verstöße strenger bestrafen will. Etliche Filmschaffende unterstützen dieses Gesetz.