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Athens Bankrott vorerst abgewendet

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Athens Bankrott vorerst abgewendet

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Eine Staatspleite Griechenlands ist vorerst abgewendet. Zum zweiten Mal nach 2010 stimmten die Euro-Finanzminister einem umfassenden Hilfspaket für Athen zu. Österreichs Finanzministerin Maria Fekter sagte nach den mehr als zwölf Stunden dauernden Verhandlungen: “Jetzt wird der Privatsektor aufgefordert, das Abkommen, das auf dem Tisch liegt zu unterzeichnen. Und bis Ende Februar muss Griechenland noch einen Aktionsplan erfüllen.” Die privaten Gläubiger sollen auf mehr als 53 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Ob jedoch genügend Banken bei dem Schuldenschnitt mitmachen und Griechenland schließlich wie geplant um mehr als 100 Milliarden Euro entlasten, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Voraussetzung für die Kredite und den Schuldenerlass sind weitere Einsparungen und Reformen. Das zweite Hilfspaket umfasst nach den Worten des Chefs der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker 130 Milliarden Euro. “Nach einer unendlich langen Nacht herrscht hier nicht gerade Freude”, berichtet unsere Korrespondentin Raquel Garcia Alvarez. Die Gesichter sind ernst, es wird wenig gesprochen und man ist erleichtert, dass man nun endlich zu anderen Themen übergehen kann.”