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Peugeot hofft auf Partnerschaft mit GM

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Peugeot hofft auf Partnerschaft mit GM

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Der französische Autobauer Peugeot Citroën sucht nach einem Partner – und setzt dabei auf die USA: Mit keinem Geringeren als dem weltgrößten Konzern General Motors haben die Franzosen Verhandlungen aufgenommen. Wie es hieß, werde über eine umfassende Zusammenarbeit gesprochen, mit dem Ziel, dadurch die Herstellungskosten zu drücken und die Verluste im Europa-Geschäft zu senken.

Mit GM hat sich Peugeot einen gut aufgestellten Verhandlungspartner gesucht: Die Amerikaner konnten ihre Verkäufe 2011 deutlich steigern und selbst die angeschlagene GM-Tochter Opel und Vauxhall verzeichneten ein Plus, während Peugeot bei den Verkäufen gnadenlos abrutschte.

Opel freilich bleibt das GM-Sorgenkind und stellt die Geduld der Amerikaner auf eine harte Probe. Seit Jahren verliert das Rüsselsheimer Unternehmen Marktanteile und schreibt rote Zahlen. Ob eine mögliche Kooperation zwischen GM und Peugeot auch Opel Vorteile bringt, bleibt fraglich – Experten geben zu bedenken, dass beide Firmen in Europa mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten.

Peugeot wiederum wurde von der Finanzkrise besonders heftig getroffen, vor allem wegen seiner Abhängigkeit von den Märkten in Frankreich und Südeuropa. Bislang hat Peugeot als einziger großer europäischer Autobauer keinen Allianzpartner.