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Wenigstens zwei Stunden Waffenpause für hilfebedürftige Syrer

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Wenigstens zwei Stunden Waffenpause für hilfebedürftige Syrer

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Das Rote Kreuz drängt auf eine Waffenruhe in Syrien von mindestens zwei Stunden täglich, um Hilfebedürftige versorgen zu können. In Genf stand an diesem Mittwoch ein Treffen mit dem oppositionellen syrischen Nationalrat an. Die internationale Organisation versucht, zwischen allen Konfliktparteien zu vermitteln.

In den vergangenen zwei Tagen seien Vorschläge für eine Waffenpause für humanitäre Zwecke beraten worden. Denn die Sicherheitslage sei schwierig. Jetzt müsse man abwarten und dem Vermittlungsprozess eine Chance geben, erklärt die Rot-Kreuz-Sprecherin Carla Haddad.

Warum es bislang keine Vereinbarung gab, wollten die Rot-Kreuz-Vertreter nicht sagen.

Russland wandte sich gegen die französische Idee eines humanitären Korridors, erklärte aber, seinerseits mit den syrischen Behörden und Oppositionellen über die sichere Passage von Hilfskonvois zu verhandeln, damit die Bevölkerung nicht weiter unter der anhaltenden Gewalt leide, so ein Sprecher des Außenministeriums.

Die Lage verschlechtere sich, warnt die Rot-Kreuz-Sprecherin: Nicht nur in Homs säßen ganze Familien seit Tagen in ihren Häusern fest und wagten sich nicht hinaus, um Essen, Wasser und medizinische Hilfe zu bekommen.