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Iran lässt Muskeln spielen

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Iran lässt Muskeln spielen

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Kurz nach der erfolglosen Iran-Reise der Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA lässt der Iran wieder seine Muskeln spielen. In der dritten Phase des Manövers “Sarallah” feuert die Artillerie auf Flugzeuge eines imaginären Feindes, die den Iran angreifen. Seitens des iranischen Verteidigungsministeriums hiess es, man werde die Interessen des Landes gegen jede Bedrohung von außen verteidigen. Der Westen verdächtigt die iranische Regierung, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernenergie an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten. In den vergangenen Wochen war außerdem wiederholt die Rede von einem möglichen israelischen Militärschlag gegen den Iran. Israels Finanzminister Yuval Steinitz sagte, der Iran investiere Milliarden Dollar, um Interkontinentalraketen zu entwickeln. In zwei bis drei Jahren könne man damit die Ostküste der USA erreichen. Unterdessen hat im Iran der Wahlkampf für die Parlamentswahl am 2. März begonnen. Mehr als 3400 Kandidaten bewerben sich um die 290 Sitze im Parlament in Teheran. Es wird erwartet, dass die Konservativen auch bei dieser Wahl wieder die Mehrheit erhalten werden. Es ist die ersten Wahl im Iran seit der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmut Ahmadinedschad im Jahr 2009.