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Loses Kabel gibt Einstein recht

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Loses Kabel gibt Einstein recht

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Einstein hatte offenbar doch recht. Das europäische Kernforschungszentrum Cern in der Schweiz hatte im vergangenen Jahr mit dem Ergebnis, dass Neutrinos schneller als Licht sind, an der Relativitätstheorie gerüttelt. Die Internetseite ScienceInsider meldete nun, dass möglicherweise ein loses Kabel für das überraschende Ergebnis verantwortlich war.

Das verhängnisvolle Kabel verband demnach den Computer mit dem globalen GPS Satellitenempfänger. Weitere Tests sollen Gewissheit bringen.

Eine Gruppe von Physikern des Opera-Experiments machte im vergangenen Jahr die unerwartete Entdeckung. Die Forscher hatten Neutrinos, also subatomare Partikel, von Cern in der Nähe von Genf nach Gran Sasso in Italien geschossen. Den Messungen zufolge erreichten sie ihr Ziel 60 Nanosekunden schneller als das Licht.