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RBS macht weiterhin hohe Verluste

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RBS macht weiterhin hohe Verluste

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Es sieht düster aus für die Royal Bank of Scotland: 2011 verzeichnete das Institut einen Verlust von 2,4 Milliarden Euro. Die Briten empört vor allem, dass die Bank dennoch milliardenschwere Boni an ihre Manager auszahlte. Grund für die schlechte Bilanz sind vor allem Abschreibungen auf Papiere europäischer Schuldenstaaten. Vorstandschef Stephen Hester gibt sich dennoch zuversichtlich: “Wir sind dabei, die größte Zeitbombe der Geschichte zu entschärfen. In drei Jahren haben wir unsere Bilanz um fast 830 Milliarden Euro entlastet. Diese Summe ist ungefähr doppelt so hoch wie die griechischen Staatsschulden.”

Nun will Stephen Hester die Investmentsparte der Bank stark verkleinern, einzelne Bereiche sollen ganz aufgegeben werden. Die Royal Bank of Scotland musste im Jahr 2008 mit mehr als 50 Milliarden Euro gerettet werden, der Staat hält seither etwas mehr als 80 Prozent an dem Institut.