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Freunde Syriens tagen in Tunis

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Freunde Syriens tagen in Tunis

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Auf der internationalen Syrien-Konferenz in Tunis wollen Vertreter von mehr als 60 Staaten und Organisationen heute über Wege zu einem Ende der Gewalt in Syrien beraten. Unter den Teilnehmern sind auch Angehörige des syrischen Nationalrats. China und Russland sagten ihre Teilnahme hingegen ab. Die syrische Opposition erhofft vor allem humanitäre Hilfe für Syrien.
Der Vizepräsident des syrischen Nationalrates Mohammad Farouk Taifour erklärte: “Wir erwarten Unterstützung für das syrische Volk und die syrische Opposition. Sichere Durchfahrt für die Rettung der Menschen, ihre Belieferung mit humanitärer Hilfe und den Schutz von Zivilisten.”
Während der mittlerweile knapp ein Jahr andauernden Proteste gegen das Regime von Präsident Baschar Assad kamen bislang tausende Menschen um. Doch eine wie auch immer geartete Militärintervention kommt für Tunesien nicht in Frage. Adnene Moncer, der Sprecher des tunesichen Präsidenten erklärte, man werde zumindest versuchen, eine Lösung der Krise zu finden.
Eine politische Lösung, denn Tunesien sei absolut gegen eine militärintervention von Außen.
Große Hoffnungen setzt man nun in Kofi Annan. Die Vereinten Nationen und die Arabische Liga
beriefen den Friedensnobelpreisträger und ehemaligen UN-Generalsekretär am Donnerstag zum gemeinsamen Sondergesandten für die Syrien-Krise.