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G20-Gipfel: Schuldenkrise und Finanzfeuerwehr

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G20-Gipfel: Schuldenkrise und Finanzfeuerwehr

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Der G20-Gipfel in Mexiko City am Wochenende steht vor einer Reihe von Herausforderungen. Am Samstag und am Sonntag beraten in der mexikanischen Hauptstadt die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs – und ihre Agenda ist gut gefüllt. So sind etwa viele G20-Staaten unzufrieden mit dem europäischen Krisenmanagement und haben dies auch bereits deutlich kundgetan. Uneinigkeit herrscht zudem in der Frage, wie die Schlagkraft des internationalen Währungsfonds künftig erhöht werden kann. Und schließlich wird wohl die Nachfolge von Weltbankpräsident Robert Zoellick diskutiert. “Das Thema Europa wird sehr wichtig und bleibt neben anderen bedeutenden Angelegenheiten natürlich auf dem Tisch”, meint der mexikanische Zentralbankgouverneur Agustin Carstens. “Es geht auch um die Regulierung der Finanzmärkte, um die Frage der Rohstoffe, um Nahrungsmittelsicherheit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum.”

Bis Mitte April will die Weltbank einen Nachfolger für ihren scheidenden Präsidenten Robert Zoellick gefunden haben. Als mögliche Kandidaten werden etwa US-Außenministerin Hillary Clinton und US-Finanzminister Timothy Geithner genannt.