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Homs weiter unter Beschuss

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Homs weiter unter Beschuss

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Bei Angriffen auf die syrische Oppositionshochburg Homs sind fünf Menschen getötet wurden. Seit fast drei Wochen liegen mehrere Stadtteile unter Feuer. Neben Raketen und Artillerie beschießen nun auch Panzer die Aufständischen.

In Rastan nahe Homs zerstörten die Rebellen einen Panzer der syrischen Armee. Ein Aufständischer berichtet: “Wir haben dieses gepanzerte Fahrzeug zerstört. Das ist eine Botschaft an Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin: dies wird das Schicksal der russischen Panzer sein. Schauen Sie sich nur an, wie dieses Fahrzeug mit Hilfe Gottes zerstört wurde”.

Unter den Opfern in Homs sind auch Journalisten, wie der französische Fotograf Remi Ochlik. Die Leichen der westlichen Journalisten konnten bisher ebenso wenig herausgebracht werden wie ihre drei verletzten Kollegen, darunter der Sunday-Times-Fotograf Paul Conroy. Er wurde am Bein verletzt. Der Brite glaubt nicht, dass sich der Angriff der syrischen Armee gezielt gegen die Journalisten gerichtet hat. Die Armee ziele bereits seit 20 Tagen auf Zivilisten ab, und die Journalisten hätten einfach Pech gehabt, erklärte er.

Unter den Verletzten ist auch die französische Reporterin Edith Bouvier. In einem Video bat sie um Hilfe. Inzwischen kehrte der französische Botschafter nach Damaskus zurück. Landesweit zeigen hunderte Menschen ihre Unterstützung für die Aufständischen in Homs und anderen Städten.