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"Mission Impossible" für Kofi Annan in Syrien

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"Mission Impossible" für Kofi Annan in Syrien

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Kofi Annan, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, soll in Syrien eine politische Lösung in der verlustreichen Krise finden. “In Demut vor all’ diesem Vertrauen und der Zuversicht” suchte der Krisenmanager im Namen der UNO und der Arabischen Liga auf einem ersten Treffen der sogenannten Syrien-Kontaktgruppe aus 60 Staaten in Tunis erst einmal nach einem gemeinsamen Nenner.

Das Emirat Katar, das derzeit die Arabische Liga führt, fordert ein militärisches Eingreifen. Andere arabische Staaten lehnen dies ab. Syriens Opposition ist nicht einig, was Aktionen des Auslands angeht. Einige Staaten fordern Schutzzonen an der syrisch-türkischen oder syrisch-jordanischen Grenze. Die USA wollen ein Ende des Assad-Regimes, Waffenlieferungen an die Aufständischen werden öffentlich diskutiert.

Frankreich ist für “humanitäre Korridore” und nach dem offenbar gezielten Beschuss von Reportern in der Stadt Homs sagte Staatschef Nicolas Sarkozy: “Es reicht. Das Assad-Regime gehört weg.” Russland und China, die ein härteres Vorgehen gegen das Assad-Regime bislang verhindert haben, sind in Tunis nicht vertreten. Homs wird unterdessen seit 20 Tagen bombardiert.

mit Reuters, AFP, dpa