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Bloomberg verteidigt Überwachung von Muslimen durch NYPD

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Bloomberg verteidigt Überwachung von Muslimen durch NYPD

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Der Bürgermeister von New York City, Michael Bloomberg, hat die Methoden seiner Polizei bei der Überwachung von Muslimen verteidigt. Um die Stadt New York vor erneuten Angriffen durch muslimische Extremisten zu schützen, seien Überwachung und Beobachtung legitim und mit der Verfassung im Einklang, sagte Bloomberg in seiner wöchentlichen Radioansprache.

“Alles, was das New Yorker Police Department getan hat, ist legal, angemessen und entspricht der Verfassung. Polizisten dürfen die Stadtgrenzen von New York verlassen, um zu ermitteln. Sie dürfen Internetaktivitäten überwachen und wenn sie Hinweise auf ungesetzliche Aktivitäten erhalten, müssen sie diesen nachgehen. Wir nehmen aber nicht gezielt jemanden wegen seiner Rasse oder seiner Religion ins Visier”, so Bloomberg.

Eintausend Polizisten arbeiten in New York City in der Anti-Terror-Abteilung.

Teile der Presse hatten der New Yorker Polizei vorgeworfen, muslimische Gruppen auszuspionieren.

Bürgermeister Bloomberg sagte, New York City dürfe nie wieder schutzlos da stehen und müsse auch in der Zukunft auf der Hut sein.

Am 11. September 2001 hatten muslimische Extremisten beim Angriff auf das World Trade Center Tausende Menschen in New York getötet.