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Helfer holen Verletzte aus der Hölle von Hama

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Helfer holen Verletzte aus der Hölle von Hama

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Nothelfer des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds haben in der belagerten syrischen Stadt Homs begonnen, verletzte Menschen zu versorgen.

“Wir sind jetzt in dem Stadtviertel Baba Amro zusammen mit dem Syrischen Roten
Halbmond”, sagte Bijan Farnoudi, Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Eine neue Chance auch für die schwer verletzten Reporter Edith Bouvier und Paul Conroy.

Aber auch ein riskantes Unterfangen: Zwar seien “Verhandlungen über den Abtransport aller Verletzten ohne Ausnahme” im Gange, so das Rote Kreuz, einige Frauen und Kinder habe man in Sicherheit bringen können. Auf eine Waffenpause, wie gefordert, konnten sich die Helfer aber nicht verlassen.

Das Viertel Baba Amro war in den letzten Tagen von syrischen Regierungstruppen bombardiert worden. Allein am Freitag zählte ein lokales Oppositionskommittee mehr als 100 Tote in Homs und Hama.

Auch in Idlib rennen die Menschen vor den Bomben davon, manche schaffen es noch, dabei zu filmen.

mit dpa, Reuters, AFP