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Anti-Oscars: Spott aus Kübeln über Adam Sandler

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Anti-Oscars: Spott aus Kübeln über Adam Sandler

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Was der Oscar an Ehre ist, ist der “Razzie” an Hohn. Die Kandidaten für eine goldbepinselte Riesenhimbeere aus Plastik für die Nieten des Filmgeschäfts wurden in Hollywood einen Tag vor der Oscar-Gala bekannt.

Und der Gewinner ist, mit 11 Nominierungen – Adam Sandler. Vielleicht sollte man besser sagen – der Verlierer.

Die “Razzie”-Juroren zogen über gleich drei Filme her, mit Adam Sandler als Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor. Rekord.

Mit den den Sandler-Strudel geriet in der Vorauswahl auch Schauspieler Al Pacino, für seine Rolle in dessen Transvestiten-Klamotte “Jack&Jill”….

….und selbst Oscar-Gewinnerin Nicole Kidman wurde abgestraft, weil sie in “Just go with it” mitspielte.

Da kann sich Pechvogel Sandler wohl nur noch in die ebenfalls nominierte Vampir-Romanze “Twilight-Saga” retten, wenn die Himbeeren am ersten April verteilt werden – als schlechtes Omen.

Die “Razzies”, eigentlich “Golden Raspberry Awards”, wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson ins Leben gerufen, als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung. Dem Verband “Golden Raspberry Award Foundation” gehören nach eigenen Angaben 650 Mitglieder aus den USA und 17 weiteren Ländern an, darunter Filmkritiker und Kinofans.

mit dpa, Reuters