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Verletzte Reporter in Homs warten auf Rettung

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Verletzte Reporter in Homs warten auf Rettung

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In den Krisenregionen Syriens geht die Gewalt weiter. Landesweit starben am Wochenende bei Kämpfen mehr als 100 Menschen.

Die seit Wochen belagerte Stadt Homs stand weiter unter Beschuss. Auch in den Städten Hama und Daraa wurde gekämpft.

Wegen der von der syrischen Regierung verhängten Medienblockade ist eine Überprüfung der Berichte aus Syrien nur schwer möglich.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) setzt sich für eine tägliche Kampfpause von zwei Stunden ein.

Verhandlungen mit den Behörden und der Opposition brachten jedoch laut Rotem Kreuz noch “keine konkreten Ergebnisse”.

Retter konnten auch bisher die Leichen der beiden am Mittwoch bei einem Artillerieangriff in Homs getöteten westlichen Reporter, der Amerikanerin Marie Colvin und des Franzosen Remi Ochlik, nicht bergen.

Die französische Journalistin Edith Bouvier und der britische Fotograf Paul Conroy, die bei dem Angriff verletzt wurden, warten nach wie vor in Homs auf einen Wagen, der sie in den Libanon bringen kann. Beide sind an den Beinen verletzt.