Eilmeldung

Eilmeldung

Wut-Wahl im Senegal

Sie lesen gerade:

Wut-Wahl im Senegal

Schriftgrösse Aa Aa

Einen friedlichen Wahltag haben die UNO und viele Regierungen gut fünf Millionen Senegalesen gewünscht. Sie sind für die umstrittene Präsidentenwahl registriert. In einem blutigen Wahlkampf waren in der westafrikanischen Vorzeigedemokratie sieben Menschen getötet und viele verletzt worden.
 
Amtsinhaber Abdoulaye Wade wird von 13 Kandidaten herausgefordert. Der 85-Jährige stellt sich ein drittes Mal zur Wahl, obwohl das die geltende Verfassung eigentlich nicht zulässt. Doch das Oberste Gericht hatte ein juristisches Schlupfloch gefunden.
 
Der populäre Konkurrent Youssou N’dour (52) wurde dagegen nicht zugelassen -  der Weltmusik-Star hatte angeblich zu wenige gültige Unterstützer-Unterschriften gesammelt.
 
Sollte keiner der Kandidaten auf Anhieb eine absolute Mehrheit erreichen, kommt im März eine Stichwahl.
 
 

mit Reuters, AFP, dpa