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Brüssel: Neue Sanktionen gegen Damaskus

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Brüssel: Neue Sanktionen gegen Damaskus

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Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen das Regime in Damaskus beschlossen, erkennt den oppositionellen Syrischen Nationalrat aber nicht als einzige legitime Vertretung des syrischen Volkes an. Bei ihrem Treffen in Brüssel entschieden die EU-Außenminister, das gesamte Vermögen der syrischen Nationalbank einzufrieren. Es sei bewegend gewesen, die Sichtweise des Syrischen Nationalrats kennzulernen, sagte die EU-Außenbeauftragte. “Wir sehen ihn als Gesprächspartner an. Doch wir werden auch mit anderen Vertretern sprechen.” Zudem erhielten mehrere Minister der syrischen Regierung Einreiseverbote. “Die Erklärung der Europäischen Union sprengt den von Russland und China bei den Vereinten Nationen gesetzten Rahmen nicht”, so unsere Korrespondentin Fariba Mavaddat. “Die EU bemüht sich, die Krise in Syrien mit nicht-militärischen Mitteln zu lösen.”