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Islamisten sollen Anschlag auf Putin geplant haben

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Islamisten sollen Anschlag auf Putin geplant haben

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Die Geheimdienste von Russland und der Ukraine haben angeblich einen islamistischen Anschlag auf Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin vereitelt. Laut Presseberichten nahmen Agenten in der ukrainischen Stadt Odessa zwei Männer fest, die Putin nach den Präsidentschaftswahlen am 4. März ermorden wollten.

Wie das russische Fernsehen weiter berichtete, hätten die Männer den Anschlag in Odessa vorbereitet, in Moskau wollten sie dann zuschlagen. Das Staatsfernsehen zeigte Videos, auf denen die mutmaßlichen Islamisten die Pläne zugaben.

Die Festgenommenen sollen auf Befehl des tschetschenischen Terroristenführers Doku Umarow gehandelt haben. Sie seien aus den Arabischen Emiraten in die Ukraine eingereist und gehörten zu einer Gruppe islamistischer Extremisten, von denen einige schon Anfang Februar verhaftet worden waren.

Unterdessen wurden auch Zweifel an dem Bericht laut. Einige Putingegner und politische Beobachter halten zumindest den Zeitpunkt, an dem die Meldung öffentlich gemacht wurde, für ein Stück Propaganda so kurz vor den Wahlen.

Präsidentschaftskandidat Wladimir Putin sieht sich wachsendem Widerstand gegenüber. Seit Monaten protestieren zahlreiche Menschen landesweit gegen die seine Bewerbung, erst gestern machten Tausende Russen in Moskau mit einer Menschenkette ihrem Unmut Luft.