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Sprachlose Stars und Kino ohne Worte, die Highlights der Oscar-Verleihung


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Sprachlose Stars und Kino ohne Worte, die Highlights der Oscar-Verleihung

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Hollywood hatte sich herausgeputzt für die Nacht der Nächte. Filmdiven und Herzensbrecher zählten zu den illustren Zaungästen. Auch der Provokateur Sasha Baron Cohen, Asche streuend im Dikatorengewand. Anwärter gab es einige auf die Goldenen Statuen, aber nur einen wahren Favoriten, “The Artist”. Fünf Oscars erhielt der französische Stummfilm, allen voran den für den besten Film und den besten Regisseur. Michel Hacanavicius bedankte sich bei seinen Schauspielern und – nicht zu vergessen – beim Filmhund Uggie. Der Oscar für den besten Schauspieler ging an den Franzosen Jean Dujardin.
“The Artist” ist eine Liebeserklärung an das Goldene Zeitalter von Hollywood. Unterstützt vom mächtigen Filmproduzenten Harvey Weinstein gelang es dem französischen Streifen, die Herzen der amerikanischen Filmindustrie zu erobern.
Filmdame Meryl Streep erhielt den Oscar für die beste Schauspielern für ihr Porträt der britischen Premierministerin Margaret Thatcher in “The Iron Lady”. Die erst kürzlich auf der Berlinale für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Darstellerin war bereits 17-mal nominiert. Der Oscar für die “Eiserne Lady” ist der dritte in ihrer Karriere.
Auch der 84-jährige Altstar Christopher Plummer erhielt einen Oscar, für die beste Nebenrolle in “Beginners”. Übrigens der erste in seiner Karriere, es wurde allmählich Zeit. “Du bist nur zwei Jahre älter als ich, Schätzchen”, sagte Plummer, “wo warst Du eigentlich die ganze Zeit?”
Octavia Spencer bekam den Oscar für die beste Nebendarstellerin in dem Südstaaten-Drama “The Help”. Der Film thematisiert die Diskriminierung afroamerikanischer Hausmädchen in 1960er-Jahren. Spencers Filmkollegin Viola Davis galt als aussichtsreiche Anwärterin auf den Oscar für die beste Schauspielerin, ging jedoch leer aus.
Bester fremdsprachiger Film wurde erwartungsgemäß das iranische Scheidungsdrama “Nader und Simin – Eine Trennung” von Asghar Farhadi. Sein Film wurde bereits mit mehreren wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Golden Globe Award. Begonnen hatte der Siegeszug vor einem Jahr auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären.
Martin Scorsese’s 3D-Märchen “Hugo Cabret” erhielt fünf Auszeichnungen, allerdings nur in Nebenkategorien wie Kamera, Spezialeffekte und Szenenbild. Die Komödie “Rango” schließlich bekam den Oscar für den besten Animationsfilm.

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