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Journalisten aus Homs evakuiert

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Journalisten aus Homs evakuiert

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In Syrien gehen die Kämpfe in der Stadt Homs weiter. Die beiden verletzten westlichen Journalisten konnten über geheime Wege in den Libanon evakuiert werden. Die beiden Journalisten – die französisches Journalistin Edith Bouvier und der britische Fotoreporter Paul Conroy waren in Homs unter Beschuss geraten und sassen tagelang in der umkämpften Stadt fest. Verhandlungen um tägliche Kampfpausen verliefen allerdings ohne Ergebnis.

Nach Regierungsangaben stimmten 89,4 Prozent der Wähler beim Referendum für die neue Verfassung gestimmt. Das gab Innenminister Mohammed Ibrahim al-Schaar in Damaskus bekannt.
Allerdings machten bei dem Verfassungsreferendum am Sonntag seinen Angaben zufolge nur 57,4 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem
Stimmrecht Gebrauch.

Die zentrale Neuerung im Verfassungstext ist das Ende der Monopolstellung der Baath-Partei von Präsident Baschar al-Assad.

Innenminister Mohammed Ibrahim al-Schaar sagte, die Wahlen seien fast überall gut über die Bühne gelaufen. Nur in Krisengebieten wie in der Stadt Homs hätten bewaffnete Banden die Menschen vom Wählen abgehalten.

Die Opposition hatte die Wahl als eine Farce bezeichnet und zum Boykott des Referendums aufgerufen.