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Gericht soll über Streik entscheiden

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Gericht soll über Streik entscheiden

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Das Arbeitsgericht Frankfurt soll über die Rechtmäßigkeit des Soldaritätsstreiks der Fluglotsen am Flughafen Frankfurt entscheiden.
Nach zunächst zwei Streikwellen waren die vorerst letzten Tarifgespräche zwischen der Betreibergesellschaft Fraport und der Gewerkschaft der Flugsicherung über die
Vorfeldbeschäftigten am vergangenen Freitag gescheitert. Die GdF will mit Hilfe der Towerlotsen am Mittwoch ab 5 Uhr den gesamten Betrieb am größten deutschen Drehkreuz für sechs Stunden lahmlegen. Viele Fluggäste haben dafür kein Verständnis: “Ich finde das völlig übertrieben, was die als da machen”, sagt einer, “ich meine die verdienen nicht schlecht und am Ende sind wir halt, die Passagiere, die darauf sitzen bleiben.” Eine Frau meint: Ich denk, dass der ganze Frankfurter Flughafen dann ein bisschen lahmgelegt wird. Aber wie gesagt, ich find’s utopisch, die Forderungen finde ich nicht in Ordnung, das ist zuviel.” Sollte das Gericht in Frankfurt den Solidaritätsstreik nicht untersagen, wären davon rund 20.000 Passagiere der Lufthansa betroffen. Heute fielen in Frankfurt rund 200 Flüge aus, etwa 80 Prozent des geplanten Verkehrs fand statt. Seit Donnerstag vorvergangener Woche hat die GdF schon mehr als 1500 Flüge verhindert.