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Chaos in Syrien

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Chaos in Syrien

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Das Ausmaß der Kämpfe in Syrien macht die Lage im Land zunehmend unübersichtlich.

Offenbar behaupteten zuletzt vermeintliche Oppositionskämpfer in der Nähe von Homs, sie hätten durch westliche Verbündete militärische Hilfe erhalten. Agenturberichten zufolge könnte es sich dabei um Schußwaffen und Abwehrraketen handeln.

Angaben der Vereinten Nationen verdeutlichen das Ausmaß des Blutvergießens: Nach UN-Informationen sind seit Beginn der Proteste gegen die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mehr als 7500 Menschen getötet worden – zumeist durch die Truppen des Staatsoberhaupts. Allein am Dienstag haben Kämpfe im ganzen Land mindestens 122 Menschen das Leben gekostet. Jeden Tag kommen laut UN weitere einhundert Opfer hinzu.

Verwirrung herrscht ebenfalls über das Schicksal mehrerer ausländischer Journalisten. Der Brite Paul Conroy hatte für die Sunday Times aus Homs berichtet und konnte offenbar in den benachbarten Libanon entkommen. Angaben über die Rettung der Französin Edith Bouvier bleiben widersprüchlich. Die französische Regierung hatte am Dienstag eine Meldung über ihr Entkommen zurückziehen müssen.