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Paneuropäischer Aktionstag

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Paneuropäischer Aktionstag

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Auch vor dem Büro der Europäischen Kommission in Athen haben sich zahlreiche Demonstranten versammelt. Mehrere Gewerkschaften schlossen sich einen Tag vor dem EU-Gipfel dem paneuropäischen Aktionstag an. Sie protestieren gegen die jüngst beschlossenen Sparmaßnahmen. Dazu gehören weitere Kürzungen, darunter bei den Renten als auch bei dem Mindestlohn, der auf rund monatlich 590 Euro brutto gekürzt wird. Zudem sollen auch weitere Kürzungen im Gesundheitswesen vorgenommen werden.

Um den wirtschaftlichen Aufbau in dem Krisenland voranzubringen, schlug der Euro-Gruppenchef Jean Claude Juncker nun einen eigenen EU-Kommissar für Griechenland vor.

Der griechische Regierungschef Lucas Papademos traf inzwischen in Brüssel ein. Dort unterrichtet er EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso über die Fortschritte des griechischen Sparprogramms.

Auch gestern kam es in der griechischen Hauptstadt zu Protesten. Vor dem Parlamentsgebäude zündeten Demonstranten eine Nazi-Flagge an.
Deutschland wird häufig als die treibende Kraft für die Sparpolitik dargestellt.