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Spanisches Dorf will Marihuana anbauen

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Spanisches Dorf will Marihuana anbauen

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Klingt skurril, ist es auch: Das spanische Dorf Rasquera will Marihuana anbauen lassen, um damit den kommunalen Haushalt zu sanieren. Ganze 1,3 Millionen Euro Schulden hat das 900-Seelen-Dorf in der Provinz Tarragona angehäuft. Jetzt soll Land an eine Pro-Cannabis-Initiative aus Barcelona zum Hanfanbau verpachtet werden.

Bürgermeister Bernat Pellissa rechnet vor: “Der Vertrag läuft 24 Monate und das bringt also 54 000 Euro pro Monat, das sind in zwei Jahren 1,3 Millionen Euro.”

Ein Bewohner Rasqueras meint, es gebe nun mal viele, die von der Landwirtschaft leben, und von irgendetwas müsse man sich ja ernähren.

Ein anderer ist eher skeptisch und fragt nur, was man dazu groß sagen solle.

Bürgermeister Pellissa hofft auf Arbeitsplätze für sein wirtschaftlich arg gebeuteltes Dorf. Das Vorhaben selbst hält er natürlich für absolut legal. Der Cannabis-Anbau im privaten Rahmen und für den Eigenbedarf sei schließlich nicht verboten, betonte er.