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Weiteres Blutvergießen in Syrien

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Weiteres Blutvergießen in Syrien

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Das Blutvergießen in Syrien geht unvermindert weiter. Bilder aus dem Internet zeigen den dortigen Angaben zufolge den Beschuss durch die Armee in der Gegend von Homs.

In Homs selber hat offenbar ein weiterer Angriff begonnen. Laut Opposition rücken im Stadtteil Baba
Amro Soldaten ein, nach heftigem Beschuss gestern und in der Nacht.

Bilder eines Fernsehteams kommen aus der Stadt Sarmin in der Nähe von Idlib. Einwohner zeigen dort die Zerstörungen, die nach ihren Angaben ebenfalls die syrische Armee angerichtet hat.

Die UNO schätzt inzwischen, dass in den einjährigen
Unruhen weit über siebentausend Menschen getötet worden sind.

Im UNO-Menschenrechtsrat in Genf ist eine Verurteilung Syriens aber verschoben worden. Mehrere Länder, darunter Deutschland, hatten dazu eine Sondersitzung beantragt.

Syrien boykottierte die Sitzung. Das befreundete Russland beschwert sich: Die Sondersitzung kollidiere mit der Tagesordnung, die schon eine ganze Weile feststehe, sagt Vizeaußenminister Gennadi Gatilow. Sie störe die Arbeit des Menschenrechtsrats.

Die Abstimmung wird nun für morgen erwartet. Eine große Mehrheit für eine Verurteilung Syriens gilt als sicher.