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Erbitterte Kämpfe im syrischen Homs

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Erbitterte Kämpfe im syrischen Homs

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In der syrischen Stadt Homs wird weiter um das Viertel Baba Amro gekämpft. Der Stadtteil ist eine Hochburg der Aufständischen und liegt seit Wochen unter Dauerbeschuss der syrischen Armee.

Seit gestern versuchen Soldaten auch, in das Viertel selbst einzudringen. Die Aufständischen haben ihren Vormarsch nach eigenen Angaben aber bisher aufgehalten. Auch in anderen syrischen Städten geht das Blutvergießen weiter.

Die Opposition macht sich Hoffnungen, dass mehr Soldaten aus der Armee flüchten. Es gebe weiterhin viele Überläufer, sagt ein Mann in der Provinz Idlib, der nach eigenen Angaben selbst aus der Armee desertiert ist. Ein Soldat habe sonst Angst um seine Familie gehabt – aber jetzt sei diese Angst verschwunden. Die Armee sei überall im Land, ihre Panzer beschössen alles. Jeder Soldat, der Zweifel äußere, werde getötet.

Inzwischen hat in Genf der UNO-Menschenrechtsrat Syrien in einer Entschließung verurteilt. Dagegen waren China, Russland und Kuba. Diese Entschließung ist nicht bindend, sondern hat eher moralischen Charakter.