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Heimkehr von der havarierten Costa Allegra

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Heimkehr von der havarierten Costa Allegra

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Die Urlauber von der havarierten Costa Allegra sind wieder daheim – jedenfalls die, die schon zurückwollten. Ein Flug brachte Passagiere über Nacht von den Seychellen nach Wien und Zürich, ein anderer nach Paris, ein dritter nach Mailand und Rom.

Dort sagt eine Frau, vier Tage seien sie ohne Klimaanlage gewesen, ohne alles. Sie habe deswegen nicht noch bleiben wollen: Sie müsse jetzt zum Arzt, zum Röntgen, alles sowas eben.

Es habe keine Panik gegeben, man sei den Anweisungen gefolgt, berichtet eine Frau nach der Ankunft in Paris. Der Kapitän habe einen Orden verdient, ebenso die Mannschaft.

Für die Reederei war es der zweite Unglücksfall in kurzer Zeit, nachdem im Januar vor Italien die Costa Concordia auf Grund lief. Das sei aber ein Unglück gewesen, das jetzt eine Havarie, meint Georges Azouze, der Chef der französischen Niederlassung. Natürlich übernehme man dafür die Verantwortung.

Wer will, kann nach der abgebrochenen Kreuzfahrt nun noch für zwei Wochen auf den Seychellen bleiben. Zwei Drittel der Urlauber haben dieses Angebot der Reederei angenommen.