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Hilfskonvois dürfen nach Homs

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Hilfskonvois dürfen nach Homs

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Mehrere mit Hilfsgütern beladene Lastwagen des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds sind in der syrischen Stadt Homs eingetroffen. Vor allem die notleidenden Menschen im vorher tagelang umkämpften Viertel Baba Amro sollen versorgt werden.

Großbritanniens Premierminister David Cameron sagte, dass nun endlich Hilfskonvois nach Homs zu den Verletzten könnten, sei das mindeste, aber es sei nicht genug. “Die Welt muss das Töten verurteilten. Ich fordere die Russen und die Chinesen auf, sich zu überlegen, ob sie ein kriminelles Regime weiter unterstützen wollen”, sagte Cameron.

Der russische Regierungschef Wladimir Putin sagte, Russland habe keine speziellen Interessen in Syrien. Er forderte die verfeindeten Lager zu einem Ende der Gewalt auf. In einem am Freitag veröffentlichten Gespräch mit internationalen Zeitungen sagte Putin: “Ein schlechter Friede ist immer besser als ein guter Krieg.”

Unterdessen wurden bei einer Versammlung von Regierungsgegnern in der Nähe der Stadt Homs durch einen Granatenangriff mindestens zehn Menschen getöten. Viele wurden verletzt.